In vielen Bereichen der Gesellschaft spielt die Frage nach der Gleichberechtigung der Geschlechter immer wieder eine Rolle. Die Rechte sind weitestgehend erkämpft, doch haben Frauen und Männer auch die gleichen Chancen? Wie steht es heute mit den Geschlechterrollen, Erwartungen an Frau und Mann und welche Rolle spielt die Wissenschaft dabei? In dieser Folge gibt die Journalistin, Autorin und Podcasterin Katrin Rönicke einen Überblick über die feministische Haltung und erklärt, was es mit den Gender Studies auf sich hat.

 

noch-nicht-gefragt

Katrin Rönicke:

FeminismusMädchenmannschaft

 

 nach-gefragt

  1. Der Begriff Feminismus

Frauenbewegung – Thea Dorn [Link1, Link2] – Alice Schwarzer – Kadda im Interview [Link]

  1. Was bedeutet Feminismus?

#MeToo – Über Harvey Weinstein [Link] – Schoenheitsnormen – Mädchen und sexy Mode [Link] – Germnays next Topmodel und Essstörungen[Link] – Care-Arbeit – Statistik zur Arbeitszeit von Frauen Link] – ZeitbudgeterhebungArbeitsteilungEmanzipation – CCC Kongress [Link] – Artikel über #metoo und der CCC Kongress [Link] – Jörg KachelmannDefinitionsmachtUnschuldsvermutungJacob AppelbaumMisandrie – Definition Feminismus in der Enzyklopädie Britannica [Link] – Stereotyp – Arbeitswelt, Männer und erfolgreiche weibliche Rollenbilder [Link] – Artikel über Gleichbezahlung Link] – Statistik Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen [Link] – Lohnungleichheit im Experiment [Link] – Grafik Lohnungleichheit Link] – Gender Pay Gap – Artikel Armutsrisiko Alleinerziehend [Link] – Artikel Armutsgefährdung in Deutschland [Link] – Artikel Altersarmut Link] – Normalverteilung

  1. Geschlechterbilder

Aristoteles“The Ascent of Women” von Amanda Foreman – Steinzeit KlischeesFrauenwahlrechtFrauenrechte – Artikel über sexuelle Selbstbestimmung in der Ehe [Link] – Artikel “Ein bisschen gleich ist nicht genug” [Link] – Personenstandsrecht und weiterer Geschlechtseintrag [Link] – TranssexualitätGenderfluidGenderqueer

  1. Ausprägungen des Feminismus

Artikel zu Rechtspopulismus und Frauen [Link] – Artikel zur AfD als Männerpartei [Link] – AufschreiBetreuungsgeld – Artikel über Betreuungsgeldentscheidung am Bundesverfassungsgericht [Link] – Meinungstrend Betreuungsgeld

  1. Wissenschaft und Feminismus

Artikel über Geschlechtsunterschiede aus neurowissenschaftlicher Sicht [Link]

  1. Angeborenes Verhalten oder Prägung im Geschlechterverhalten

Manfred_SpitzerBedrohung durch Stereotype – Studie über Affen und ihre klare Präferenz für “Jungen-Spielzeug” [Link1, Link2] – Studie über Mädchen Jungen im Matheunterricht [Link] – Artikel über frühkindliche Stereotypen [Link] – Stereotypenbedrohung Bildungsverlierer Jungen [Link – Artikel über den geschlechterneutralen Kindergarten in Schweden [Link1, Link2] – Berufswünsche KinderTestosteron

  1. Was sind Gender Studies?

Gender StudiesKarin HausenGeschlechtergeschichteJudith ButlerQueer-Theorie – Judith Butler und die Queer-Theorie [Link]

  1. Gender Studies und Biologie

Unterschied Sex und Gender [Link]

  1. Geschlechterbild in den Gender Studies

Homepage Lann Hornscheidt – Artikel über Schwedens geschlechtsneutrales Pronomen [Link]

  1. Gender Studies und Feminismus
  2. Gender Studies in der Gesellschaft
  3. Politik und Feminismus

StGB §177 Sexueller Übergriff – Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung von_Gewalt gegen Frauen [Link] – Artikel zur Debatte zum Vergewaltigungsparagraf [Link] – Artikel zum sexualstrafrecht in Schweden Link] – Artikel zur 32h Woche [Link] – ElterngeldEhegattensplittingGleichgeschlechtliche EheStGB §219 Beratung der Schwangeren – Debatte im Bundestag [Link]

  1. Zusammenfassung

Lila-Podcast Sendungen: Folge 91 über Sexarbeit mit Lan Stephani und Folge 89 mit Julia Korbik

 

sterne-befragt

Chinesisches Horoskop

  1. Erwartungen an die Geschlechter

 

NGF012-Thema: Feminismus und Gender Studies

6 Gedanken zu „NGF012-Thema: Feminismus und Gender Studies

  • März 3, 2018 um 10:18 pm
    Permalink

    Technikkommentar: Wow, der Sound ist deutlich besser geworden. Da scheinst Du ja nochmal viel Arbeit reingesteckt zu haben.

    Antworten
    • Mai 20, 2018 um 12:59 pm
      Permalink

      Danke für dein Lob, freut mich zu hören!

      Antworten
  • März 4, 2018 um 4:01 pm
    Permalink

    Sehr interessant! Mir fällt zum Thema Gleichberechtigung immer gleich das Büchlein “Die Söhne Egalias” von Peter Redvoort ein … es sollten sich mehr Männer zur Gleichberechtigung äußern! Aber es gibt ja auch schon die UN Kampagne HeForShe …!

    Alles Gute

    Gerline

    Antworten
  • März 8, 2018 um 11:45 am
    Permalink

    Ich habe einen etwas längeren Kommentar zu Kathrins letzter Frage: Warum ist es eigentlich wichtig für Frauen, begehrenswert zu sein? Ist das für Männer auch wichtig?

    In irgendeiner Form wollen wir alle begehrt werden. Oder anders formuliert: wir wollen Aufmerksamkeit. Ich behaupte, dass sich davon niemand frei machen kann. Ist auch nichts dran auszusetzen.
    Die Frage ist: wofür möchte ich Aufmerksamkeit? Traditionell und stereotyp könnte man sagen: Frauen sollen schön sein, Männer sollen stark sein, und dafür werden sie bewundert.
    Jede/r sollte für sich selbst definieren, was der Fokus der Aufmerksamkeit sein soll, denn das geht mittlerweile.
    Ich muss als Frau nicht mehr überwiegend gut aussehen und gesunde Kinder gebären.
    Der Mann muss nicht mehr den starken Ernährer spielen.
    Man kann viele andere begehrenswerte Attribute und Ziele für sich selbst definieren und finden. Und ja, ich bin der Meinung, dass wir das einstellen, definieren, bestimmen können. Es ist nicht mehr einfach von System, Erziehung, Gesellschaft, Prägung vorgegeben.
    Und jede/r sollte auch für sich selbst überlegen, was sie/er begehrenswert findet.

    Konkret: ich habe beschlossen, nicht für hübsche Klamotten oder schöne Frisuren begehrt zu werden. Wenn mich jemand toll fand oder findet, dann sicherlich nicht, weil ich so schöne Haut habe oder nen coolen Kleidungsstil. Aber vielleicht, weil ich ein cooles seltenes Instrument spiele, eine Menge über Umwelt und Nachhaltigkeit weiß und das in Diskussionen anbringe, weil ich ein bisschen physik-nerdig bin. Klar gefalle ich damit nicht (Achtung Klischee) dem Spitzenbänker im Anzug, der seine After-Work-Cosmopolitan schlürft. Ich gefalle vllt dem Orchestersitznachbarn, meinem nerdigen Kommilitonen, denen genau das gefällt.

    Also lange Rede, kurzer Sinn: ja, alle wollen begehrt werden. Frauen wie Männer. Die große Umdenke sollte stattfinden und tut sie auch bei der Überlegung, was begehrenswert ist.

    Antworten
  • März 18, 2018 um 9:03 pm
    Permalink

    Als erstes wollte ich mal danke sagen für einen super Podcast mit immer interessanten Themen! Höre ich immer wieder gerne!
    Die Art von Feminismus, wie ihr ihn lebt, ist genau die, mit der ich vollkommen übereinstimme. Schon zu oft habe ich von Feministinnen mitbekommen, die versuchen, Nachteile gegenüber Männern auszugleichen, aber gleichzeitig blind gegenüber Vorteilen sind, die sie selbst als Frauen in der Gesellschaft genießen. Sie wollen keine Gleichstellung, sondern eine Bevorzugung der Frau. Aber das ist für mich kein Feminismus, sondern – wie Kathrin schon so richtig gesagt hat – die Gleichstellung von Mann und Frau – was ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten bedeutet. Auch wenn da auf Seiten der Frauen noch viele sehr wichtige Dinge – wie die Bezahlung – schnell aufgeholt werden sollten. Auch wenn wir bei der ganzen Debatte nie vergessen sollten, dass sich in den letzten Jahrzehnten zum Glück alles in eine richtige Richtung entwickelt. Aber natürlich muss die Debatte weiter geführt werden, weil sich sonst nie die Lücken schließen.
    Ich wollte auch mal direkt auf Kathrins Frage antworten, ob es für Männer auch so wichtig ist, begehrenswert zu sein – und zwar aus der Sicht eines Mannes. Wenn man begehrenswert rein aufs Äußerliche bezieht, kann ich das erstmal bestätigen. Ich denke bei Männern ist es nicht so stark ausgeprägt, aber trotzdem da. Besonders in den letzten Jahren hat es bei Männern noch mal stark zugenommen, wenn man sich z.B. die aktuelle Fitnesswelle anschaut. Es sind mehr Männer als Frauen, die intensiv in den Fitnessstudios trainieren, um Muskeln aufzubauen. Und das hat bei den wenigsten gesundheitliche Hintergründe – viele nehmen es sogar bewusst in Kauf, sich ihre Gesundheit mit Zusätzen und Muskelaufbaupräparaten kaputt zu machen. Da wird dem Ziel, schön auszusehen, alles andere untergeordnet. Das erinnert an so manches falsches Verhalten von Frauen, die sich “begehrenswert” machen wollen.

    Aber wie Caro schon richtig festgestellt hat, finde ich es interessanter, zu diskutieren, was überhaupt “begehrenswert” ist. Es wird sich niemals etwas daran ändern, dass Männer und Frauen aufeinander begehrenswert wirken wollen, da sollte man sich nichts vormachen. Aber woran wirklich etwas geändert werden könnte, ist das, was einen Mann/eine Frau begehrenswert erscheinen lässt. Aussehen wird immer bewusst oder unbewusst eine Rolle spielen, aber der Anteil daran, wie sehr es sich auf die “Attraktivität” einer Person auswirkt, könnte sich durch ein Umdenken deutlich verringern. Andere Charaktereigenschaften sollten einen größeren Aspekt zur Beurteilung von jemandem sein. Ich merke es auch an mir selbst, wie stark die Attraktivität einer Frau aus meiner Perspektive an Eigenschaften wie z.B. Intelligenz und Humor abhängt.
    Generell sollte jeder Mensch in erster Linie als “Mensch” und nicht als Mann oder Frau behandelt werden. Es gibt zwar wirklich biologische Merkmale, die Männer und Frauen in bestimmten Eigenschaften tendenziell (!) in der einen oder anderen Beruf geeigneter macht, aber halt nur Tendenzen, und das ist sehr wichtig hier zu erwähnen! Weil das eben nicht bedeutet – wie es leider zu viele falsch verstehen – dass generell Frauen oder Männer für den einen oder anderen Beruf z.B. besser geeignet sind. Es muss jeder geschlechterneutral eine freie (und eben keine eingeschränkte) Berufswahl haben – das ist nicht nur gerechter und macht Menschen im Schnitt glücklicher, sondern bringt durch die Möglichkeit des Entdeckens eigener Talente auch die Wirtschaft und Gesellschaft auf eine Art und Weise weiter, wie sie nur von jedem gewollt werden kann. Und das ist genau der Stichpunkt der Chancengleichheit, den ich als so wichtig empfinde, zu erreichen. Aber halt eben nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen arm und reich, alt und jung, verschiedener Nationalitäten etc.
    Und eine wichtige Formel, um genau das zu erreichen, habt ihr so schön zusammengefasst zu “immer im Gespräch bleiben”. Und das ist so wahr, und gilt nicht nur für diese Debatte.

    Antworten
  • Mai 30, 2020 um 5:01 am
    Permalink

    23:40

    (Wahlrecht): 100 Jahre ist verglichen mit der ganzen Geschichte überhaupt nicht alt.

    Nur ist es ja so, dass auch das Männerwahlrecht, verglichen mit der ganzen Geschichte, nicht alt ist. Wann bekamen denn die Männer das demokratische Wahlrecht (gleiche, freie und geheime Wahlen)?

    Die etwas zu einfache Antwort für Deutschland lautet: Auch vor 101 Jahren. Die etwas komplexere lautet: Abhängig vom Bundesstaat zu unterschiedlichen Zeiten, in großen Teilen in den 1870er Jahren, also 40-50 Jahre vor den Frauen, aber im größten Staat, Preußen, eben auch erst 1919. Nur für die Wahlen zum Reichstag früher, aber dieser war gegenüber dem Kaiser eine recht machtlose Einrichtung.

    23:50

    In den 70ern ging es darum, dass Frauen darum kämpfen mussten, einen Beruf ausüben zu können, ohne der Erlaubnis des Mannes zu bedürfen.

    Das ist falsch! Hattet Ihr keinen Sozialkundeunterricht? 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik in Kraft. Darin war die rechtliche Gleichheit von Mann und Frau festgeschrieben. Ebenso der Fakt, dass das unmittelbar bindendes Recht ist. Und dass das GG alle anderen Gesetze aussticht.
    Also wie kann es sein, dass Frauen bis in die 70er die Erlaubnis ihres Mannes brauchten, um zu arbeiten, und wen fragten Frauen, die keinen Mann hatten?

    Die Antwort ist: Von 1933 bis 1945 gab es eine faschistische Diktatur in Deutschland. 1933 wurde die Demokratie faktisch abgeschafft, aber die Gesetze der Weimarer Zeit galten größtenteils weiter und nur einige wurden geändert. Alleine das BGB hat weit über 1000 Gesetze. Die wurden nicht 1949 alle auf den Prüfstand gestellt und in einem Kraftakt überarbeitet. Lt. diesem Gesetz war es tatsächlich so, dass ein Mann die Berufstätigkeit seiner Frau anfechten konnte, vor einem Gericht. Es war also auch vorher nicht so, dass die Frau die männliche Erlaubnis brauchte, sondern der Mann musste aktiv werden, um die Berufstätigkeit seiner Frau zu durchkreuzen und konnte das nicht beim Arbeitgeber der Frau, sondern musste das vor Gericht tun.

    Detaillierter habe ich es übrigens hier dargesetellt . Nach der NS-Zeit hat man im Wissen, dass einige der Paragraphen nicht GG-konform sind, das BGB für die BRD übernommen. Dafür gab es den Passus im GG das die Grundrechte unmittelbar wirken und im Zweifel das GG gilt. Dass die §§1354, 1358 nicht mit dem GG vereinbar und daher nichtig sind findet sich auch schon in einem der frühesten Kommentare, dem Palandt, zum BGB, wobei man für Nichtjuristen dazusagen muss, dass Kommentare zu Gesetzeswerken zum täglichen Handwerkszeug der Juristen zählen, weil dort höchstrichterliche Urteile skizziert werden mit Musterurteilen und die herrschende Rechtssprechung und Rechtsauffassung zu vielen Punkten nachgeschlagen werden kann, so dass Anwälte und Richter schnell sehen, wo sie weiter recherchieren müssen, wenn es ihren aktuellen Fall berührt.

    1953 war also schon herrschende Rechtsauffassung, dass die §§1354, 1358 BGB nicht gelten und in den 70ern ist erst der Buchstabe des Gesetzes der Rechtsauffassung angepasst worden – der Bundestag hatte sich mit der Anpassung des Familienrechts ans Grundgesetz viel Zeit gelassen.
    In den 70ern war ich noch zu jung, aber in den 80ern wurde darüber im Zusammenhang mit Feminismus nicht gesprochen. Da war v.a. vom §218 die Rede. Erst in den letzten 10-20 Jahren kam das auf und wird merkwürdigerweise nie zurückgewiesen oder richtig gestellt.

    Bitte fragt mal in eurem Verwandtenkreis nach, Eltern u. Großeltern, Tanten und Großtanten, ob die sich daran erinnern können, ob einer einzigen Frau die Stelle durch ihrem Mann gekündigt wurde, ob selbst erlebt oder im damaligen Bekanntenkreis vorgekommen.

    Und dann versucht mal bitte nachzuvollziehen, woher diese urbane Legende kommt, von wem Ihr es zuerst gehört oder gelesen habt und woher Eure Quelle das hatte. Und was habt Ihr sonst noch aus der gleichen Quelle? Ist da noch mehr so schlecht recherchiertes Zeug drin?

    Was hat es etwa mit dieser Kontoführung auf sich? Wie viele Männer hatten denn damals ein eigenes Konto? Kann es sein, dass man damals noch diese ominösen Lohntüten bekommen hat, von denen man sporadisch hört, dass man die Miete bar zum Vermieter getragen hat und der Stromableser gleich kassiert hat? Bei welchen Banken und Sparkassen durften Frauen kein eigenes Konto führen? War das die Politik aller Banken, einiger Banken oder gesetzlich geregelt?

    25:30 (paraphrasiert:)

    ‘Dass das BVerfG. entschieden hat “Es muss ein drittes Geschlecht geben.” Oder auch, dass es Menschen gibt, die sich vom Geschlecht überhaupt nicht zuordnen wollen. Dandys, die den weiblichen Körper behalten wollen, aber sich einfach männlich kleiden wollen.’ (…) Die mit einem biol. Geschlecht auf die Welt kommen, aber das gar nicht sind, das nicht zusammenpasst. (… genderfluid, gender non-binary …) Die sind den sehr konservativen ein Dorn im Auge.
    Wir müssen uns doch auf unsere Geschlechterrollen besinnen. Mann und Frau sind unterschiedlich. Mann und Frau sollen unterschiedliche Rollen ausfüllen.”

    Ich finde das irgendwie merkwürdig. Auf der einen Seite klingt es so, als seien Geschlechterrollen nur ein von patriarchalen Netzwerkern ausgedachter Unterjochungsmechanismus, gegen den man mit schwedischen Kindergärten vorgehen soll. Auf der anderen Seite gibt es aber Personen, die wissen, dass sie von Geburt auf im falschen Körper sitzen. Das geht doch irgendwie schlecht zusammen.
    Man will die Kuh weiter melken, die man schlachten will. Wenn wir Geschlechtsidentifikation und Genderexpression derart aufweichen, dass Rollen und Ausdruck keine Identifikation mehr anbieten, wie kann jemand im falschen Körper sein, wenn es kein Falsch mehr gibt? Wenn ein Junge mit Puppen spielen und Kleider tragen will; wie können wir dann einerseits sagen: Das ist ganz normal, auch für Jungs! Aber gleichzeitig proklamieren, er hätte das 3. Geschlecht (ein sprachlicher Blödsinn ganz eigener Güte, dass eine Einzelperson divers sein soll).

    Das ist mir beim schwedischen Kindergarten auch nicht klar geworden. Angenommen da sind Jungs die wollen mit Puppen und Mädchen die mit Autos spielen wollen. Prima. Wieso sollte man da gegenarbeiten? Aber was, wenn die Mädchen mit Puppen und die Jungs Fußball spielen wollen? Wird das auch toleriert oder rümpft man da nach 3 Stunden die Nase und hält die Kinder an, nicht so genderkonforming zu agieren?

    Antworten

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